Heute möchte ich euch eine meiner Lieblingsspeisen aus meiner Kindheit vorstellen. Die wichtigste Zutat und somit unser großer Star ist der Holler/ Holunder.
Holunder ist ein gern gesehener Gast in unserem Haus. In den Frühjahrsmonaten werden Unmengen an Holunderblütensaft angesetzt und im Spätsommer werden die reifen Beeren im Pudding eingekocht.
Mit dieser Pflanze verbinde ich viele schöne Kindheitserinnerungen und die schönsten Momente gab es bei der Zubereitung von gebackenen Holunderblüten.
Jetzt war es mal wieder Zeit, dieses alte Rezept aus der Schublade herauszuholen. Die Zubereitung von gebackenen Holunderblüten ist sehr einfach, da man dafür nur Holunderblüten (findet man in Auen) und einen Palatschinkenteig (=Pfannkuchenteig) benötigt.
Zutaten für den Palatschinkenteig:
1 Ei
120 g glattes Mehl
0,25l Milch
eventuell noch ein Schluck Mineralwasser, denn dann wird der Teig fluffiger
Prise Salz
Zucker nach Belieben
Beim Palatschinkenteig vermengt man alle Zutaten miteinander und rührt das ganze mit einem Schneebesen oder einem Mixer zu einem glatten Teig. Danach sollte man den Teig eine Zeit lang kühl stellen und ruhen lassen.
Nach einer Stunde habe ich schon mit der Produktion gestartet. Man tunkt einfach die ganzen Holunderblüten mit Hilfe des Stängels in den Teig ein bäckt dann die süße Speise in einer Palatschinkenpfanne aus.
Ich kann euch versichern: Jeder Biss ist ein Traum, denn die Holunderblüten geben der Süßspeise das gewisse Extra :)
Liebe Grüße Karin